Ernährung Hund

Der Hund ist ein Nachfahre des Wolfes und gehört damit zu den Raubtieren. Er ist ein Fleischfresser und sein Körper ist dementsprechend ausgelegt:

Er hat kräftige Zähne zum Beute machen und zerreißen, eine starke Kaumuskulatur und einen relativ kurzen Darmtrakt. Die Verdauungssäfte des Darms sind sehr aggressiv und in der Lage, auch Knochenstücke in kurzer Zeit zu verdauen.

Die Länge des Fleischfresserdarms ist im Gegensatz zum Darm der Wiederkäuer (z.B. Kühe), der große Mengen an pflanzlicher Nahrung aufnehmen und verarbeiten muss, sehr kurz. Deshalb benötigen Fleischfresser kleine, aber hochkonzentrierte Portionen, die hauptsächlich aus Fleisch bestehen müssen. Dieses sollte niemals gekocht werden, denn dadurch wird das Eiweiß des Fleisches denaturiert und wichtige Enzyme und Vitamine werden zerstört. Gekochtes Fleisch ist „tote Energie“ für den Hund. Gibt man anstelle von Fleisch minderwertige Fertigkost, verkümmern die für rohes Fleisch ausgelegten Verdauungsorgane und die Zusammensetzung der Verdauungssäfte verändert sich. Es findet eine Art Vorverdauung statt, die die Verdauungssäfte des Hundes ständig unterfordert. Auch die Geschmacksnerven des Hundes verändern sich. Tiere, die niemals rohes Fleisch bekommen haben, lehnen diese natürliche Nahrung oft ab, weil sie sie einfach nicht gewohnt sind. 

Gesundheit und Lebensdauer des Hundes hängen sehr eng mit der Nahrung zusammen, ca. 80 % des Immunsystems befinden sich im Darm des Hundes.

Gekochtes Fleisch und minderwertige Fertigkost lassen Ihren Hund zwar „überleben“, aber er – und damit auch Sie! - müssen viele Nachteile in Kauf nehmen: Seine Vitalität, seine Fellbeschaffenheit und sein Geruch sind nicht mit der Konstitution eines Hundes vergleichbar, der mit rohem Fleisch gefüttert wird. Ein „natürlich“ ernährter Hund ist aufgrund seiner intakten Darmflora deutlich resistenter gegen Wurmbefall und Infektionen und Zahnstein ist ein Fremdwort. Auch werden diese Hunde älter und sind generell gesünder als ihre mit minderwertigem Fertigfutter ernährten Artgenossen.

Sie werden sich sicher auch schon gefragt haben, weshalb in den letzten Jahrzehnten auch Hunde immer häufiger an Krebs erkranken und warum auch vermeintlich bestens gepflegte und gefütterte Tiere immer jünger sterben. Vor ca. 60 Jahren lag die durchschnittliche Erlebensrate unserer Hunde bei 15 Jahren. Heute hat ein Rassehund nur noch eine Lebenserwartung von sieben bis neun Jahren, Mischlingshunde etwas mehr. Die Erklärung dafür ist so einfach wie einleuchtend: Bis in die 1950er Jahre wurden Hunde meist mit Schlachtabfällen und Essensresten gefüttert. Fertigfutter gab es damals kaum und es passte auch nicht in das gesellschaftliche Verständnis, die Hunde mit extra für sie hergestellter Nahrung zu füttern.

Ich empfehle in allen Altersstufen die Rohernährung, weil diese am artgerechtesten ist und ich den Erfolg tagtäglich bei meinen Kundentieren beobachten kann, sobald Sie auf gesunde und natürliche Ernährung umgestellt werden.  

Ich habe nach sehr sorgfältiger Recherche und persönlichen negativen Erfahrungen mit minderwertigem Fertigfutter eine hochwertige "BARF-Alternative" in der Dose gefunden, welche der Rohfütterung sehr Nahe kommt und welche ich meinen Kunden auch mit gutem Gewissen für Ihren Hund weiterempfehlen kann.