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BLOG die mit dem Hund geht

BLOG die mit dem Hund geht

Das Verdrängen, Wegdrücken, Ausweichen

Posted on June 26, 2016 at 3:55 AM

Es begegnet mir immer wieder und überall, selbst in der Arbeit mit Hunden. Erzählte mir doch gestern auf dem Spaziergang eine Frau, ihr wurde geraten, sich mit dem Hund zu verstecken, das war ihre gewählte Form von Angsttherapie.

Doch sie erzählte mir auch, dass das doch nicht funktionieren könnte, sie spürte intuitiv, dass sie sich dieser Angst mit dem Hund stellen müsste. So hat sie mich inspiriert über mein eigenes Verdrängen und Ausweichen zu schreiben.

War es mir einst SELBST so sehr vertraut, weiss ich heute, dass sich der Mensch nur schützen will. Die Angst vor zuviel Schmerz ist gross und so scheint das der einzige Weg. Wir drücken unsere Schmerzen weg, weichen unseren Ängsten aus, versuchen irgendwie nicht mehr daran erinnert zu werden und wir verlieren uns gänzlich mit unserer Maske. Wir verleugnen uns damit SELBST, leben das Leben eines anderen, passen uns an, werden krank, und wissen in dieser ganzen Steuerung kaum mehr wer wir SELBST eigentlich sind, wessen Spiel wir spielen, was wir uns wahrhaftig wünschen im und für unser Leben.

Schon in ganz jungen Jahren erfuhr ich das schlimmste, für mich empfunden, was einer Frau passieren kann. Von der männlichen Macht missbraucht viel ich in eine tiefe Ohnmacht, eine tiefe Versunkenheit, in ein grosses schwarzes Loch.

Dieses Erleben war eines der vielen Impulse in meinem Leben, mich auf die Suche nach der Liebe zu mir SELBST zu machen.

Viele Jahre verdrängte ich, machte mich stark durch grosse Phrasen, ging schon ganz jung eine steile Karriereleiter hoch, es gab mir ein gutes Gefühl und Anerkennung, vermeintliche Liebe. Ich lehnte Männer gänzlich ab, machte jeden schlecht, der in Hosen daherkam, und wurde letzlich selbst zu einem Macho, nicht im Rock, denn auch ich trug und trage ständig Hosen ;-) Heute kann ich darüber, über mich lachen, aber glaub mir damals fühlte ich mich so richtig cool und stark.

Der Schmerz wurde eines Tages so gross, dass ich keinen Ausweg mehr sah und die Selbstzerstörung nahm ihren weiteren Lauf.

Doch "Ich überlebte!"

Nun grade in dieser Schwere meines Lebens, die sie damals schien, verbarg sich ein riesen grosses Geschenk, ich konnte es nur "noch" nicht seh'n. Und so geschah, dass ein Hund in mein Leben kam um mich in die richtige Richtung zu schupsen.

Du magst mich nun vielleicht eine Spinnerin nennen, aber es ist wahr, er hat mich gerettet in einer grossen Not. Denn durch ihn fand ich den Ausgang aus dieser Situation, denn die Vermietung schmiss mich sage und schreibe aus der gemeinsamen Wohnung oder stellte mich vor die Wahl, den Hund zurückzugeben, wenn ich denn bleiben wollte. Das wollte ich natürlich nicht, denn es war kaum mehr auszuhalten, die ewigen Demütigungen, Schläge, die ich mir Selbst zufügte, indem ich sie erlaubte.

Und so ging ich, mein erster Schritt von der Ohmacht weg in die Leere. Eine Leere, die es nun im Verlauf meiner weiteren Jahre wieder zu füllen galt…, mein Hund war ein grosser Türöffner und alles nahm plötzlich seinen Lauf in meinem Leben.

Es folgten wie gesagt viele Jahre der Verdrängung. Bin immer wieder mal über mich gestolpert, wiederholte schmerzhafte Erfahrungen noch und nöcher, ich könnte ein Buch darüber schreiben. Aber eins ist meiner Geschichte sicher, wieder stand am Anfang ein Hundewesen.

Dieser Weg sollte mich weisen, mich lehren, mich stärken, um meine eigenen Erfahrungen mit der, mit meiner Weiblichkeit zu machen.

Heute unterstütze ich Frauen in ähnlicher Ohnmacht und wünsche mir für jedes verletzte Frauenwesen den Mut für den ersten Schritt und ein solches Hundewesen als Kraft und Helfer in ein freies und SELBSTbestimmtes Leben wie ich es hatte.

DANKE meine geliebte Hundeseele !



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