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BLOG die mit dem Hund geht

BLOG die mit dem Hund geht


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Das Problem ist IMMER am anderen Ende der Leine

Posted on November 30, 2018 at 6:25 AM Comments comments ()

 

Fühlt sich dieser Hund gerade wohl, was meinst Du ?

 

Ich habe einen Leserbrief an Blick.ch geschickt, so sehr hat mich der Beitrag mit GRANITA beschäftigt, vielleicht wird es ja veröffentlicht, wir werden sehen...

Granita es tut mir aus tiefstem Herzen leid, was Dir mit diesem Hund passiert ist. Aber noch schlimmer finde ich, dass Dich der Mensch dieses Hundes einfach im Stich gelassen hat. Genauso hat diese Person aber auch ihren Hund im Stich gelassen, sonst wäre es soweit nicht gekommen.

 

Der Mensch dieses Tieres hätte das verhindern können, und zwar nur der Mensch.

 

Ich bin genau derselben Meinung wie Deine Mutter „kein Kind soll erleben müssen, was Du durchmachen musstest“, und ich hoffe, dass dieser Mensch gefunden und zur Rechenschaft gezogen wird.

 

Es nutzt nun mal aber einfach nichts, solche Hunde einfach mit „Einschläfern“ oder „Maulkorbpflicht“ zu bestrafen, es löst das Problem nicht. Dieser Person gehört der Hund eindeutig entzogen, kein Thema, denn das Problem ist IMMER am anderen Ende der Leine !

 

Wenn ich als Menschen-Coach für Hunde aber gewisse Aussagen lese stehen mir echt die Haare zu Berge.

Die Rasse Shizu sei kinderlieb, beisse nicht und suche den Kontakt zum Menschen. Das Verhalten dieses Hundes ist völlig atypisch. Die Rasse suche eigentlich die Beziehung zum Menschen.

 

Ja das ist grundsätzlich jeder Hund, ein soziales Wesen, egal welcher Grösse oder Rasse er angehört, wenn er nicht von Menschenhand versaut wird.

 

Und so oft sind es leider einfach die kleinen Hunde, die von ihren Besitzern als Partnerersatz, Kuscheltier u.v.m. verdummt, verblödet und total falsch oder eben gar nicht geführt werden. Nicht falsch verstehen liebe Leserin, lieber Leser, ich habe selbst mein Leben lang kleine Hunde, und gerade sie haben mir gezeigt, wie dringend sie Sicherheit und Führung benötigen.

 

Zudem sollte man aber DRINGEND auch Eltern informieren, dass fremde Hunde nicht einfach ungefragt angefasst werden, egal ob klein oder gross. Ich kann mir nichts anmassen über den Unfallhergang zu werten, ich weiss nicht genau, wie es passiert ist. Ich erlebe es aber selbst im Hundealltag oft, dass Kinder einfach ungefragt auf mich zukommen und in den Hund greifen, die Eltern stehen dann oft kommentarlos daneben und zucken nur die Achseln. Wenn ich einen äusserst sozialen Hund dabei und diesen kontrollieren kann, ist das in der Regel kein Problem für den Hund. Für unkontrollierte und labile Hunde kann dies aber eine enorme Bedrohung darstellen. Er versteht die liebgemeinte Annäherung einer Person (ob Kind oder Erwachsen) einfach nicht, es engt ihn ein und / oder macht ihm Angst.

 

Hunde untereinander kommunizieren über Distanz und Respekt. Kinder sollten bereits in der Schule den respektvollen Umgang mit Hunden lernen. Das wäre intelligenter als so mancher Mist, den sie sich so den ganzen Tag reinpfeiffen müssen, der ihnen nix aber auch gar nix für's Leben bringt.

 

Einfach mal bitte diese Aspekte berücksichtigen und präventiv werden, anstatt nachher mit Massnahmen wie Einschläfern einem Wesen zu drohen, das schlussendlich überhaupt nichts dafür kann.

 

Auch die bereits wieder der Vergangenheit angehörenden Sachkundenachweise, welche von den neuen Hundehaltern als Pflichtprogramm ohne viel wertvollen Inhalt abgespult wurden haben nicht zum gewünschten Erfolgt geführt, wodurch eigentlich solche Vorfälle wie mit Granita verhindert werden wollten.

 

Präventiv muss ein Hundehalter über die Bedürfnisse und artgerechte Führung eines Tieres unterrichtet und aufgeklärt werden. Nur ein Hund mit einem souveränen Besitzer kann sich ebenso sicher in unserer Gesellschaft bewegen.

 

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich mit Ihrem Vierbeiner Unterstützung suchen, BEVOR ES AUS DEM RUDER LÄUFT. Leute hört auf, die Probleme mit Eurem Hund runterzuspielen, sie werden dadurch nicht kleiner, im Gegenteil, sie wachsen Tag für Tag. Euer Hund signalisiert ständig, dass er unsicher ist, aber warum tut ihr nichts dafür, dass es Eurem Tier besser geht ?

 

Hunde wollen in Ihrem Wesen erkannt, artgerecht geführt werden, nur dann sind sie glückliche und ausgeglichene Hunde.

Bitte mehr Respekt !

Posted on January 12, 2018 at 6:20 AM Comments comments ()

Gerade WIEDER erlebt, auf die Gefahr hin, dass ich mich zu diesem Thema wiederhole, aber das geht einfach nicht !

 

Der nette Herr mit dem jungen Lagotto schwärmt mir vor, wieviel er doch in der Welpenschule lerne.

Kommt ein anderer Mann mit einem angeleinten Cane-Corso entgegen. Der Lagotto stürmt auf ihn zu, der Cane-Corso ist an der Leine kaum mehr zu kontrollieren.

Auf meine Frage hin, ob das in der Hundeschule nicht gesagt wurde, dass man seinen Hund NIE zu einem angeleinten Hund lasse, die Antwort:

doch, aber..... 

Mensch, Du bist verantwortlich. Was meinst Du, wer hier verurteilt und wenn möglich aufgrund von unverschuldetem Fehlverhalten eingeschläfert wird, wenn er den kleinen zurechtweist. Und wenn er bereits eine Leinenaggression entwickelt hat eventuell nicht mehr so sozial reagiert ?

Natürlich der grosse Starke, auch wenn völlig unschuldig. Oft oder meistens sind es einfach kleine Hunde die Ärger machen, weil sie nicht kontrolliert werden. Es tut mir leid, das ich das jetzt so sagen muss. Und die Menschen von kleinen Hunden bringen so Menschen mit grossen Hunden in grosse Schwierigkeiten.

Leute, bitte lasst Eure Hunde nicht zu angeleinten Hunden, das kann echt ins Auge gehen.

Bitte mehr Respekt, vielen Dank.

 

HUNDE GEHOEREN NICHT IN KINDERHAENDE

Posted on August 12, 2017 at 11:20 PM Comments comments ()

Ich wünsche jedem Kind, dass es mit einem Hund aufwachsen darf, es gibt nichts Schöneres, und trotzdem

 

HUNDE GEHÖREN NICHT IN KINDERHÄNDE



 


...heute so erlebt

 

Ich bin nun wirklich für einiges bekannt, unter anderem, dass ich mit meinen Kunden nicht über den "alten" oder "anderen" Hundecoach rede und über ihn urteile, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme.

 

Heute in einem Coaching mit einer Kundin, wir sind dabei auf einem Spaziergang eine Übung an der Leine zu machen, überholen eine süsse Familie mit Kind (ca 3-4 Jahre alt) und Hund an der Leine dieses kleinen Kindes.

Der Hund noch ein Welpe, zerrt und zieht zu uns rüber, will an unserem Hund hochspringen, will spielen, fängt an zu jaulen und quitschen. Ich sage meiner Kundin, wir gehen einfach weiter, weil das ein No-Go ist, Hundebegegnungen an der der Leine, und wir waren im Coaching. Das gezerre und an unserem Hund Hochgespringe nimmt weiter seinen Lauf, keinen der grossen Menschen interessiert es.

 

Auf Schweizerdeutsch gesagt "schwätzt mer scho fascht z Füdli", aber ich möchte mich nicht einmischen. Meine Kundin meint, sag doch mal was...., ich gebe mir einen Ruck, weil ich mir wiklich schon fast die Zunge abbeisse:

 

Ich frage, wem gehört der kleine schwarze Hund ?

Eine der Frauen bestätigt, er gehöre zu ihr.

Ich frage sie, ob sie wisse, dass ihr kleiner Freund hinter dem Bändel ihrer Tochter gerade sehr viel "Schlechtes" lerne und dazu in solchen Situationen nicht in die Hände ihres Kindes gehöre?

 

Daraufhin die nette Frau, sie hätte auch einen Hundecoach, und der hätte ihr das genauso gesagt, es sei sehr wichtig, dass der Hund lerne mit Kindern und anderen Hunden umzugehen.

 

Schnappatmung, ich sage ok, muss wohl jeder seine Erfahrung selbst machen, ich wollte mich auch nicht ungefragt einmischen, ich konnte einfach nicht anders, gehe weiter wieder zu meiner Kundin.

 

Lieber Hundecoach, wenn Du das wirklich SO gesagt hast, such Dir bitte eine andere Aufgabe. Aus diesem kleinen herzigen Welpen wird ein pupertierender und erwachsener Hund, unser Hund war jetzt nett, sein Glück, aber das kann und wird irgendwann ins Auge gehen.

 

Das musste ich einfach loswerden, liebe Eltern, Eure Kinder sollen die Gesellschaft von Hunden geniessen dürfen, mit Ihnen aufwachsen, mit ihnen lernen, aber bitte nicht so.

 

Ich habe gern die Kontrolle, will wissen wie es läuft

Posted on December 7, 2016 at 9:20 AM Comments comments ()

Wenn ich machtlos bin, fühle ich mich ohnmächtig, das ertrage ich nicht !


Ich habe alles im Griff, alle äusseren NOTwendigkeiten sind erfüllt, habe mich fast zu Tode geschuftet und am Ende des Tages noch meine Wohnung poliert. Alles immer in Ordnung zu halten, blitz blank musste es sein, das war mein Lebenselixier. Ich glaubte wirklich daran, dass das für mich richtig ist. Heute weiss ich, es war nur meine Form der Kontrolle über eine Situation, die mich so sehr schmerzte, dass ich nur einen Weg für mich fand, das auszuhalten, um eben nicht die Kontrolle zu verlieren.

Ich kenne das ausserdem bei vielen anderen Verhalten, dass ich all meine inneren Bedürfnisse vermeintlich im aussen zu erfüllen versuchte. Ich glänzte in meinen Jobs, begeisterte meine Chefs, meine Kunden, meine Partner (besser Liebhaber), projizierte zu guter letzt all meine unerfüllten Gefühle und mein eigenes Liebesbedürfnis auf meinen Hund. Ich entwickelte ein richtiges Helfersyndrom, neigte dazu einfach alles und jeden zu bemuttern, ohne zu spüren ob er es brauchte oder nicht.

Die Schattenseite der VerANTWORTung ist die Kontrolle. Aber was? habe auch ich ausgerufen, ich bin doch ein verantwortungsbewusster Mensch, gehe schön brav all meinen Pflichten nach, meine Wohnung ist blitzblank sauber, ich bezahle alle meine Rechnungen immer pünktlich, bin sehr rechtschaffen und ehrlich zur Welt, erledige immer alles zu jedermanns und frau‘s Zufriedenheit. Also erzähl mir nichts von Verantwortung. ICH bin die Verantwortung in Person(a)!

Atempause, kurz innehalten und nachdenken, geht’s Dir grade auch so?

Im Verlaufe meines Lebens mit vielen schmerzhaften Erlebnissen wurde mir irgendwann klar, meistens wenn ich ganz unten war, wie wenig mir all diese Kontrolle JETZT nützte. Was konnte ich ausrichten? ich fühlte mich ohnmächtig, meine innere Trauer, welche ich gegen Aussen schön zu verstecken versuchte, all mein gesammelter Schmerz schien mich jetzt in diesem kleinen Moment der Schwäche aufzufressen.

Kontrolle wo bist Du jetzt, he lass mich nicht einfach sitzen !

 

Immer wieder zog ich Menschen (auch Männer) in mein Leben, die mich belogen, betrogen und ausnützten, diese Mistkerle dachte ich natürlich damals. Irgendwann kam der Moment, als ich zu fragen begann, weshalb sich das immer wieder wiederholt?
Du wirst jetzt vielleicht denken, weil Männer einfach Schweine sind, ja manchmal sind sie das, aber warum kommen sie immer ausgerechnet zu Dir diese Schweine ?

Ich weiss heute, dass sie mir mein Inneres zeigten, wie ehrlich war ich denn? Ich konnte mir das nie vorstellen, dass mir diese Menschen etwas aufzeigen wollten, denn ich fühlte mich ja mit der ganzen Welt „ehrlich“, nur ich wurde immer beschissen, also wie konnte das nur sein?

Ist es vielleicht möglich, dass ich überall alles erfüllte, ehrlich war, nur zu mir SELBST nicht ? Oder wie ehrlich ist es denn, sich von einem Mann demütigen zu lassen, in unerfüllten Jobs zu bleiben, und nichts daran für DICH zu ändern? Wie ehrlich ist es denn an lästigen Veranstaltungen mit Verwandten anzutanzen, obwohl ich lieber für mich schöne Stunden in der Natur verbringen oder einfach ganz etwas anderes unternehmen würde?
Und, und, und....diese Liste kann unendlich von Dir fortgesetzt werden, Du wirst eine Menge finden, wenn Du ehrlich bist ;-)

Langsam wirst Du sauer auf mich, ich weiss, kann Dich spüren, es ginge mir genauso. Dann lass es setzen, und lies doch einfach ein anderes Mal weiter, wenn Du magst. Und geh raus und schrei diese Wut, die ich grade in Dir entfache in den Wald hinaus, schlag in ein Kissen, was auch immer für Dich stimmig ist, aber lasse sie zu, sie ist ein erster grosser Schritt, diese Kraft zu verwandeln, Dein Leben SELBST zu gestalten, Dich zu lieben, Dich ehrlich zu behandeln, Dich an erste Stelle zu setzen!

Depression, ewige Antriebslosigkeit und Traurigkeit, mangelnde Energie, Burnout usw. Ich habe sie alle durch und etwas grundlegendes erst verstanden, als ich das alles SELBST erlebt und GEFÜHLT hatte. Genau dies brauchte ich um zu begreifen: Flucht und Kampf erschöpft meine Lebensenergien gegen die notWENDIGe Veränderung. Nur mein Fall in die totale Dunkelheit, ein kaum mehr zu ertragender Schmerz mit mir zu sein und mein Leben nicht mehr zu ertragen weckte mich, einer möglichen Veränderung wenigstens mal Hallo zu sagen. Es war weniger schmerzhaft, als zu bleiben wo ich war, und so traute ich, mich langsam dafür zu öffnen, was da noch in mir sein könnte, ich erlaubte mich langsam SELBST kennen lernen zu wollen.

Es war ein Schritt eine Liebende für mich SELBST zu werden. Nach meiner letzten Beziehung, wo ich wieder nur belogen wurde, nicht in meinen Gefühlen verstanden, machte ich mich dann auf den endgültigen Weg  zu mir SELBST, und zwar ganz allein. Ich hielt nicht länger am Leiden fest und beschloss zu reifen. In der Natur sehen wir, das Sterben und Vergehen zum Neuwerden führen, das können wir auch auf uns, auf unsere Gefühle übertragen.

Als ich einst diese tiefe Ohnmacht (für mich eine unendliche Leere und handlungsunfähigkeit) fühlte fragte mich ein guter Freund: was stirbt? Diese Frage liess mich nicht mehr los und ich begann mich und meine Gefühle nach und nach zu erforschen. Sie zu fühlen war schmerzhaft, aber das machte keinen Unterschied zu vorher, glaub's mir. Keins von all den Schreckgespenstern, die mich vorher davon abhielten, und nun in Form meiner ungelebten Gefühle begegneten, waren wirklich dunkler, als alles was ich zuvor erlebt hatte. Im Gegenteil, meine Gefühle anzunehmen, brachte mir Tag für Tag ein Stück von mir SELBST zurück, ich kam nach und nach in eine unbeschreibliche Kraft, die mir vorher fehlte.

Heute weiss ich ein jedes Mal, wenn diese Leere aufkommt, dass etwas wunderbares ihr folgen wird, wenn ich es nur erlaube, auch den Schmerz und die Leere zu fühlen, dieser kleine innere Tod macht nur Platz für etwas Neues, etwas schöneres in mir. Es ist ein Prozess zur Ganzheit, den ich heute erlebe, wenn ich mich leer fühle.

Die Ohnmacht (ohne Macht) ist gänzlich aus meinem Leben verschwunden, seit ich meine eigene Krft akzeptiere und die Verantwortung für mich, somit für all meine Gefühle und mein Leben übernommen habe.

Eine Frau, die in die Fremde (Einsamkeit) geht muss für sich allein stehen können. Sie muss lernen sich SELBST auszuhalten, sich mit ALLEM zu verSORGEN, was sie braucht.

Heute weiss ich, Verantwortung ist die Kraft der Tat für mich SELBST, nicht für das Aussen, sondern selbstbestimmt ohne Schuldgefühle, auch wenn ich nein sage, mich abgrenze und nicht mehr anpasse. Meine aufgestaute Wut hat ihriges dazu getan, damit ich diesen Weg in mir finde, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Die Sängerin Gila Antara hat in einem Lied die Gefühle der Frauen, die Verlassenheit erlebt haben, so ausgedrückt:

“Ich frage mich, warum du mich verlassen musstest, einfach so davongehen.
Ich habe geweint und gehofft, dass du zu mir zurückkommen würdest
und mit mir für immer zusammenbleiben.
Aber du drehtest dich nicht mehr um
und du schautest nicht mehr zu mir zurück,
verlassen musste ich all meinen Kummer und Schmerz anschauen,
aber durch das alles habe ich gelernt, mit der Kraft in mir zu leben
und ich werde stärker mit jedem Tag.

Und nun gehe ich aufrecht,
mein Herz schlägt für alle Wesen,
die Winde gehen und die Flüsse fliessen
und Liebe ist in meinem Herzen, wohin ich auch gehe.

Und ich sehe die Sonne aufgehen,
die Schönheit von Schnee und Eis,
Freude hebt die Sorgen hinweg
und der Schmerz schmilzt dahin,
seitdem ich gelernt habe,
mit der Kraft in mir zu leben
und ich werde stärker mit jedem Tag.”



Wieviel Mut und Tapferkeit, wieviel Vertrauen und Lebenskraft liegt in den Frauen, die durch Verlassenheit und Verzweiflung hindurch das Leben wieder neu wagen?

Das Verdrängen, Wegdrücken, Ausweichen

Posted on June 26, 2016 at 3:55 AM Comments comments ()

Es begegnet mir immer wieder und überall, selbst in der Arbeit mit Hunden. Erzählte mir doch gestern auf dem Spaziergang eine Frau, ihr wurde geraten, sich mit dem Hund zu verstecken, das war ihre gewählte Form von Angsttherapie.

Doch sie erzählte mir auch, dass das doch nicht funktionieren könnte, sie spürte intuitiv, dass sie sich dieser Angst mit dem Hund stellen müsste. So hat sie mich inspiriert über mein eigenes Verdrängen und Ausweichen zu schreiben.

War es mir einst SELBST so sehr vertraut, weiss ich heute, dass sich der Mensch nur schützen will. Die Angst vor zuviel Schmerz ist gross und so scheint das der einzige Weg. Wir drücken unsere Schmerzen weg, weichen unseren Ängsten aus, versuchen irgendwie nicht mehr daran erinnert zu werden und wir verlieren uns gänzlich mit unserer Maske. Wir verleugnen uns damit SELBST, leben das Leben eines anderen, passen uns an, werden krank, und wissen in dieser ganzen Steuerung kaum mehr wer wir SELBST eigentlich sind, wessen Spiel wir spielen, was wir uns wahrhaftig wünschen im und für unser Leben.

Schon in ganz jungen Jahren erfuhr ich das schlimmste, für mich empfunden, was einer Frau passieren kann. Von der männlichen Macht missbraucht viel ich in eine tiefe Ohnmacht, eine tiefe Versunkenheit, in ein grosses schwarzes Loch.

Dieses Erleben war eines der vielen Impulse in meinem Leben, mich auf die Suche nach der Liebe zu mir SELBST zu machen.

Viele Jahre verdrängte ich, machte mich stark durch grosse Phrasen, ging schon ganz jung eine steile Karriereleiter hoch, es gab mir ein gutes Gefühl und Anerkennung, vermeintliche Liebe. Ich lehnte Männer gänzlich ab, machte jeden schlecht, der in Hosen daherkam, und wurde letzlich selbst zu einem Macho, nicht im Rock, denn auch ich trug und trage ständig Hosen ;-) Heute kann ich darüber, über mich lachen, aber glaub mir damals fühlte ich mich so richtig cool und stark.

Der Schmerz wurde eines Tages so gross, dass ich keinen Ausweg mehr sah und die Selbstzerstörung nahm ihren weiteren Lauf.

Doch "Ich überlebte!"

Nun grade in dieser Schwere meines Lebens, die sie damals schien, verbarg sich ein riesen grosses Geschenk, ich konnte es nur "noch" nicht seh'n. Und so geschah, dass ein Hund in mein Leben kam um mich in die richtige Richtung zu schupsen.

Du magst mich nun vielleicht eine Spinnerin nennen, aber es ist wahr, er hat mich gerettet in einer grossen Not. Denn durch ihn fand ich den Ausgang aus dieser Situation, denn die Vermietung schmiss mich sage und schreibe aus der gemeinsamen Wohnung oder stellte mich vor die Wahl, den Hund zurückzugeben, wenn ich denn bleiben wollte. Das wollte ich natürlich nicht, denn es war kaum mehr auszuhalten, die ewigen Demütigungen, Schläge, die ich mir Selbst zufügte, indem ich sie erlaubte.

Und so ging ich, mein erster Schritt von der Ohmacht weg in die Leere. Eine Leere, die es nun im Verlauf meiner weiteren Jahre wieder zu füllen galt…, mein Hund war ein grosser Türöffner und alles nahm plötzlich seinen Lauf in meinem Leben.

Es folgten wie gesagt viele Jahre der Verdrängung. Bin immer wieder mal über mich gestolpert, wiederholte schmerzhafte Erfahrungen noch und nöcher, ich könnte ein Buch darüber schreiben. Aber eins ist meiner Geschichte sicher, wieder stand am Anfang ein Hundewesen.

Dieser Weg sollte mich weisen, mich lehren, mich stärken, um meine eigenen Erfahrungen mit der, mit meiner Weiblichkeit zu machen.

Heute unterstütze ich Frauen in ähnlicher Ohnmacht und wünsche mir für jedes verletzte Frauenwesen den Mut für den ersten Schritt und ein solches Hundewesen als Kraft und Helfer in ein freies und SELBSTbestimmtes Leben wie ich es hatte.

DANKE meine geliebte Hundeseele !



Am Anfang war der Hund

Posted on June 21, 2016 at 1:05 AM Comments comments ()

Hallo liebe Hundefreundin

Wie beginnt Frau so einen Blog? das ist gar nicht so einfach, werde ich doch nun dieses Jahr schon 50 Jahre jung, und ich weiss gar noch nicht welche Teile meines bisherigen Lebens hier jemanden interessieren könnten. Ach was, weisst du was, ich darf doch hier Du sagen oder? Ich schreibe hier wie ich auch im Verlauf meines Lebens meinen Weg zu mir SELBST gefunden habe, nämlich ohne mich länger für andere zu verbiegen und schön oder nett darzustellen, denn das war eine meiner grössten Lebensaufgaben. Und das war ein Weg, der sich gelohnt hat, ich wurde durch ihn, was ich heute bin. 

Ich möchte mit diesem Blog Einblick gewähren, weshalb ich heute Frauen unterstütze SELBST sicher zu werden auf Ihrem Weg, mich hat ein Hund dabei begleitet, das ist meine Geschichte.
Was mir immer sicher war, seit Geburt, ist der Weg mit Hunden. Ja das begann schon damals in der Wiege, das mich ein Hund beschützte, begleitete und mir meine ungesehenen Tränen trocknete, seit dem ersten Tag. Anders kann ich mir heute auch meine Verrücktheit nach diesen Geschöpfen nicht erklären. Mein Lebensmotto ist heute mit Sicherheit wie Heinz Rümann so schön sagte "Natürlich kann man auch ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht". Ich kann mir ein Leben ohne Hund heute nicht mehr vorstellen.

Meinen eigenen Hund schleppte ich dann sehr zum Missfallen meiner Mutter bereits mit 18 an, jetzt bin ich schliesslich volljährig meinte ich, kann also endlich machen was ich will. So begann meine ganz eigene Hundegeschichte, es war ein Tibetspaniel, und ich habe diesem kleinen Hundewesen soviel zu verdanken, aber darüber kannst Du hier demnächst mehr lesen, wenn Du magst.
Dieser Blog soll eine Art Tagebuch werden, Dir Einblick geben über meinen Weg als Frau SELBST sicher durch's Leben zu werden und wie mich dabei stets Hunde unterstützten und begleiteten.

Ich wünsche mir auch eine Bewegung in diesem Blog. Du darfst mir also sehr gerne alle Fragen stellen, Dich aktiv an einem Austausch mit mir und anderen Frauen beteiligen oder einfach leise mitlesen. Nimm Dir was Du brauchst.

Also ich werde mich bald wieder melden, mein Blog ist hiermit eröffnet.

Liebe Grüsse
Jacqueline


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